Baustein · WhatsApp-Reaktivierung (monatlich)

Was er leistet: Menschen, die sich für ein Webinar angemeldet und es nicht

besucht haben, per WhatsApp zum nächsten Termin einladen und mit einem Klick

dort anmelden.

Bewiesen bei: Dr. Carmen Mayer, Läufe 05.05. · 09.06. · 30.06. · 04.08.2026.

Stand: Lauf 04.08.2026 vollständig durch (04.08.2026)

Erster Lauf, der vollautomatisch lief: 14 launchd-Wecker haben stündlich

selbst gefeuert, ohne dass jemand daneben saß.

Kampagnen / Empfänger18 Kampagnen · 1.593 verschickt (davon 14 Batches à ~100 im aktuellen Plan = 1.363)
Zugestellt / gelesen1.393 · 1.085 (76 %)
Antworten239
Anmeldungen aus dem Lauf187 · Anmelde-Liste gesamt 1.751 → 2.265
Fehlgeschlagen196 (12 %, alte Nummern)
Kontoqualitätdurchgehend GELB, keine Sperre
Pool am Ende0

Kein Fehlversand: kein Empfänger auf einer Sperrliste hat eine Nachricht

bekommen. Vor jedem einzelnen Batch wurde erneut gegen alle Sperrlisten geprüft.

Gehärtet in drei Kaltstart-Runden (kontextfreie Prüfer): Runde 1 fand 5 echte

Fehler, Runde 2 fand 2 in den Fixes von Runde 1, Runde 3 fand 0. Erst danach

galt es als fertig. Selbsttest steht bei 10/10.

Das ausführbare Runbook (11 Stationen inkl. 6b Reminder, Fallen-Index, Verifikation je Station):

Brand - Carmen Mayer/Superchat-Prozedere/03-runbook-reaktivierung.md

Lesbare Fassung: https://domi.share.benediktglass.com/carmen-runbook/

Kennzahlen: https://domi.share.benediktglass.com/carmen-dashboard/


Was der Baustein braucht

VoraussetzungWarum
Messenger-Werkzeug mit WhatsApp-Business-ZugangDer Versandkanal. Bei Carmen: Superchat.
Genehmigte Nachrichten-Vorlage bei MetaOhne sie geht kein Massenversand. Tage Vorlauf.
Automations-WerkzeugZusage → Anmeldung. Bei Carmen: Zapier.
Webinar-System mit Teilnehmer-ExportLiefert die Kohorte. Bei Carmen: WebinarJam.
Eine hochgestufte Versand-Nummer⚠️ Eine frische Nummer startet bei 250 Empfängern pro 24 h. Die üblichen Batch-Größen setzen eine hochgestufte Nummer voraus.

Was sich JE LAUF ändert (die eigentliche Checkliste)

Das ist der Teil, den man monatlich anfasst. Alles andere bleibt stehen.

Wo der Partner es sieht: das Dashboard wird nach

carmen-mayer.share.dominik-fuertbauer.com/superchat-reaktivierung-<JAHR>-<MONAT>/

veröffentlicht — auf Domis eigener Domain, weil der ClientShare-Kunde

carmen-mayer seine Partner-Basis trägt; dadurch erscheint es auch in seiner

Übersicht. Der Monat im Slug ist Absicht: jeder Lauf bleibt als eigene Seite

erhalten und lässt sich mit dem Vormonat vergleichen. Beim Umbenennen die alte

Adresse per clientshare redirect am Leben lassen, der Partner hat sie schon.

Seit 02.08.2026 gibt es dafür EINE Datei: konfig.json. Alle IDs (Kanal,

Vorlage, Kohorte, gesendet, alle Sperrlisten, Testnummern) stehen dort genau

einmal; die sechs Skripte lesen von dort. Vorher lagen dieselben ~13 IDs in sechs

Skripten dupliziert, und wer eine Datei vergaß, verglich alten mit neuem Stand.

**Neuer Lauf = diese eine Datei umstellen, dann selbsttest.py. Kein Python

anfassen.** Anleitung: Superchat-Prozedere/KONFIG.md.

#WasFalle, wenn man es vergisst
1Neue Kohorte aus dem Webinar-Export ziehen und bereinigenFalsches Quell-Webinar ⇒ falsche Zielgruppe, merkt man erst nach dem Versand
2Vier neue Kontaktlisten mit neuem Datum anlegen
3Arbeits-Filter auf die neuen Listen-IDsEine vergessene Sperrliste ⇒ Abgemeldete bekommen Werbung
4Konversions-Workflow auf den neuen TerminZusagen laufen ins Leere
5Anmelde-Zap auf das neue Webinar und die neue SessionMenschen sagen zu und sind nirgends eingetragen
6„Template sent"-Zap auf die neue gesendet-Liste UND die neue Template-ID⛔ Der Zap filtert auf die Template-ID. Neue Vorlage plus nur umgehängte Liste heißt: er feuert nie wieder. Dann landet niemand in gesendet, und jeder Batch geht an alle vorherigen Empfänger erneut.
7Riegel gegen Doppelnachricht auf die neue gesendet-ListeReaktivierte bekommen zwei Nachrichten
8Den dauerhaften Opt-in-Workflow prüfen⛔ Er ist nicht datumsgebunden, hat die Zielliste aber fest verdrahtet. Er schreibt still weiter in die Liste des Vormonats. Meldet sich nie.
9Eigene Testnummern aus der Import-Liste entfernenSonst stehen sie im echten Verteiler
10Automations-Kontingent prüfenBei Erschöpfung geht ein Workflow auf SUSPENDED und meldet sich nicht
11Reminder-Kampagne für kurz vor dem Start aufsetzen⛔ Fehlte bis 02.08.2026 in jeder Checkliste. Sie ist die einzige Nachricht mit einem Link, ging an 296 Menschen und brachte 33 Konversionen. Wer sie vergisst, merkt nichts — kein Punkt schlägt an.
12Bei LIVE-Webinar: den Reminder-Link prüfen⛔ Es ist ein Channel-Link, der einem bestimmten Live-Webinar gehört. Bei neuem Termin zeigt er auf „Webinar ist vorbei" und antwortet trotzdem mit HTTP 200. Ein Status-Check fängt das nicht, nur der Redirect. Neuer Link heißt außerdem neue Meta-Genehmigung, also Tage Vorlauf.
13Genau EINEN Registrierungs-Trigger aktiv lassenLive-Variante und EverWebinar-Variante existieren beide. Beide an ⇒ doppelt, beide aus ⇒ gar nicht.

⚠️ Reihenfolge ist kein Stilfrage: Punkte 4 bis 8 müssen stimmen, bevor der

erste Batch rausgeht. Im Lauf vom 01.08.2026 wurde genau das verletzt: 30 echte

Menschen bekamen die Nachricht, bevor die Kette fertig verdrahtet war.


⭐ Grundregel: was wir bauen, räumt sich selbst wieder auf

Benedikts Auflage (04.08.2026): *„Wir sollten Sachen bauen, die sich auch

selbst wieder aufräumen, weil sich sonst niemand mehr daran erinnern kann."*

Ein Lauf hinterlässt Zeitschaltungen: 14 Batch-Wecker und einen Beobachter, der

alle 14 Minuten misst. Nach dem Webinar haben die ihren Zweck erfüllt. Was dann

weiterläuft, tickt monatelang unbemerkt weiter, und in drei Monaten ordnet es

niemand mehr zu — genau die Zeitbombe, die ein Schnellschuss ohne Spur erzeugt.

Wie es hier gelöst ist: In konfig.json steht lauf_ende (Datum/Uhrzeit

nach dem Webinar). Der Beobachter macht danach genau noch eine letzte Messung,

veröffentlicht sie, entlädt die verbrauchten Batch-Wecker und zum Schluss

sich selbst — Plist gelöscht, Prozess beendet. Kein Handgriff nötig.

⚠️ Bewusst fail-safe in die andere Richtung als der Sendepfad: ist

lauf_ende unlesbar oder nicht gesetzt, wird nicht abgebaut. Ein Beobachter,

der zu früh verschwindet, nimmt dem Partner das Dashboard weg; einer, der einen

Tag zu lang läuft, kostet nichts.

Für jeden neuen Lauf stehen alle drei Betriebs-Angaben in derselben Datei wie

die IDs, also ein Handgriff:

"dashboard_kunde": "carmen-mayer",

"dashboard_slug": "superchat-reaktivierung-2026-08", ← Monat hochzählen

"lauf_ende": "2026-08-04 23:00" ← nach dem Webinar

⚠️ Falle aus dem eigenen Umbau (04.08.2026): Beim Verlagern des Ziels in die

Konfig ist einmal das --kunde-Flag aus dem clientshare publish-Aufruf

gerutscht. Das wäre still schiefgegangen — veröffentlicht hätte er beim

Standard-Kunden, der Aufruf hätte trotzdem „erfolgreich" gemeldet, und niemand

hätte es gemerkt. Nach jeder Änderung am Publish-Ziel den echten Aufruf einmal

fahren und die Live-URL auf Inhalt prüfen, nicht nur auf Syntax.


Die vier Fallen, die den Betrieb betreffen (nicht den Aufbau)

Vollständiger Index: Superchat-Prozedere/FEHLERLOG.md (F-01 … F-19).

Diese vier treffen jeden neuen Lauf wieder:

ein sauberer, ein toter Zugang wie „0 Zusagen". Am Morgen des 04.08. zeigte

das Dashboard dem Partner 0 verschickt und 17.500 % Anmeldequote, während

alle Batches längst draußen waren: der Zugang war über Nacht abgelaufen, der

Fehler wurde verschluckt und die entstandenen Nullen als Messwerte

weggeschrieben. **Regel: lieber ein ehrlich alter Wert mit Datum als eine

erfundene Null.** Das Dashboard zeigt jetzt „Zahlen sind nicht aktuell,

letzter Stand von X Uhr" (F-19).

Datei ist nicht live, bevor der Prozess neu gestartet wurde. Real passiert am

04.08.: der Beobachter schrieb nach dem Fix noch eine Stunde blind weiter.

3 Kontakte „offen" — sie hatten gar keinen WhatsApp-Kanal, nur eine

E-Mail. Der Pool wäre nie auf 0 gegangen. Erst nachsehen *warum*, dann an der

Quelle korrigieren (in Superchat auf „Kontakt nicht auf Whatsapp"), nicht

im Dashboard wegrechnen.

deshalb war die Nacht auf den 04.08. blind. Zugangsdaten liegen in ClientShare

(Kunde domi), der Zero-Touch-Login ist der offene Wurzel-Fix.


Bekannte offene Punkte

unterscheiden sie sich nicht: gleicher Zapier-Konnektor, gleiche Felder

webinar + schedule, nur andere Werte. Auch der persönliche Zugangslink ist

gleich aufgebaut. Der Unterschied steckt allein im Reminder kurz vor Start,

siehe die neue Station 6b im Runbook.

⚠️ Hier stand bis 02.08. „unterscheiden sich beim Zugangslink und beim

Eintragen". Der zweite Teil war falsch.

auf 1.234 Nachrichten. Die Richtung ist bewusst zugunsten des Empfängers

gewählt (lieber einen zu viel austragen als eine Abmeldung übergehen).

WhatsApp-Opt-in. Bewusste unternehmerische Entscheidung, hier nur vermerkt.


Übertragung auf eine andere Marke

Was ohne Anpassung trägt: das Listen-Verfahren (Kohorte, zu senden, gesendet,

Sperren), die Batch-Logik, die Verifikationen, der Fallen-Index.

Was pro Marke neu ist: der gesamte Aufsatz (Messenger-Konto, WhatsApp-Kanal,

Vorlagen-Genehmigung, Automations-Bau) und die Frage, ob das Webinar-System

überhaupt einen Export und einen programmatischen Anmelde-Weg hat.

⚠️ Der Aufsatz ist nicht im Runbook beschrieben. Das Runbook beschreibt einen

Wiederhol-Vorgang. Für Marke Nummer 2 fehlt die Aufsetz-Phase, und sie ist

mit Abstand der größte Brocken (Tage bis Wochen, vor allem wegen der

Meta-Vorlagen-Genehmigung).